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Auteur Sujet: Control Decks - eine Übersicht für Beginner  (Lu 867 fois)

Mc.V

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Control Decks - eine Übersicht für Beginner
« le: Juillet 16, 2020, 03:58:04 pm »
Control Decks- manche lieben sie andere kriegen Brechreiz wenn sie auch nur einen counterspell in der Giftbox des LGS sehen ;)
Ich persöhnlich liebe diesen Decktyp und deshalb hier eine kleine Übersicht für Beginner, wie ein controll Deck aufgebaut ist und wie und wann man grundsätzlich Controll spielen sollte:

Was ist ein Control Deck überhaupt?

Unter control Decks versteht man Decks die darauf ausgelegt sind den Gegner daran zu hindern Bedrohungen zu spielen um das Spiel so weit wie möglich hinauszuzögern und am Ende klassischerweise durch einzelne Starke Karten zu gewinnen wärend man den Gegner davon abhält mit diesen Effekten zu interagieren. Controll Decks sind deshalb meist welche der am schwersten zu spielenden Decks da man immer Züge vorrausdenken, Bedrohungen abwägen und im besten Fall auch die Decks der Gegner kennen und spielen können muss um zu verstehen wann man mit was interagieren muss. Aber zum Aufbau und der Spielweise später mehr.

Wann macht es sinn sich als Spieler dafür zu entscheiden control zu spielen?

   Hierfür gibt es keine deutliche Antwort aber 2 Dinge stehen fest: In erster Linie steht natürlich Spaß im Vordergrund also ist Ausprobieren hier die Deviese aber man sollte
   auch nicht gleich einen rauchenden Kopf bekommen wenn man versucht zu entschlüsseln was der Gegner gleich spielen wird, wie du dies am besten verhinderst, etc.

Aufbau eines Control Decks:
Das typische Control Deck besteht aus 4 groben Überkategorien von Karten welche wiederum in mehrere Unterkategorien eingeteilt werden können.

1
.Interaktion
   -Counterspells (Nach der Karte Counterspell werden fast alle Karten die einen Zauber countern im  Volksmund als counterspell bezeichnet. Einen Counterspell spielt man als Antwort auf einen Zauber. Dieser Zauber wird gecountert/neutrlisiert, er wird also dierekt in den Friedhof gelegt und sein Effekt wird nicht abgewickelt bzw. der Zauberspruch "betritt" gar nicht erst das Spielfeld.

   -Removal
Removal sind Zauber die ein Permanent zerstören. Sie können also erst gespielt werdden wenn z.b. eine Kreatur das Spielfeld schon betreten hat. Ein beispel eines removals ist z.B. murder. Massremoval sind removal die Gleich alles zerstören. Da man selbst kaum Permanents spielt sind sie für den Control spieler nicht schlimm. Ein Beispiel wäre z.B. wrath of God

   -Discard
Auch beliebt ist es dem Gegner Karten aus der Hand zu klauen bevor er diese spielen kann. Dies ist machbar mit Karten wie Thoughtseize .

   -Bouncespells
Zauber wie Unsummon bringen Permanents auf die Hand des Besitzers zurückbringen was Zeit kauft, und die Möglichkeit gibt die zurückgebrachte Bedrohung bei erneutem ausspielen zu countern/neutraliesieren.

2.Card Adventage (Karten Vorteil gegenüber dem Gegner)
   -Karten ziehen
Karten wie Devinition lassen einen eine Karte in mehrere Karten "umwandeln" um einen Vorteil gegenüber des Gegners zu gewinnen der nicht so viele Karten auf der Hand hat.

   -"geziehlte" Karten ziehen / cardselection
Karten wie Ponder lassen einen zwar nur eine Karte gegen eine andere tauschen, dafür kannst du gewissermaßen auswählen welche Karte du dadurch ziehst.

3.Winncondition
   -Kreaturen als Winncon
Kreaturen eignen sich als Winncondition wenn sie sich beschützen lassen, Den Gegner in wenigen Zügen töten und im optimalfall noch einen anderen Vorteil mit sich bringen.
dream trawler ist so eine gute Winncondition: Er beschützt sich selber, tötet den Gegner recht schnell und zieht dir Karten als zusätzliche Vorteil, was für ein Control Deck ja eh sehr wichtig ist.

   -Nichtkreaturen Zauber als Winncon
Es Existieren auch Control Decks die durch Zauber wie Second Sun gewinnen, da sie lange genug überleben können um sie zu wirken.

   -"Winconns"
Planeswalker sind für Control Decks immer ein guter Deal. Karten wie teferi time raveler oder jace, the mindsculpter haben meistens viele Effekte wodurch sie sowohl als carddraw Zauber als auch als removal, etc. "gelten". Nicht nur Planeswalker können mehrere Dinge, auch Zauber wie cryptic command sind sehr gut da sie in vielen verschiedenen Fällen immer das passende machen können.

4.Utility Länder
Abgesehen von Ländern die Sicher stellen immer das richtige mana zur Verfügung zu haben gibt es auch so gennante Utility Länder, also Länder die auch andere Effekte haben als nur mana zu produzieren. Beliebt sind Länder die zu Kreaturen werden um zu Blocken oder als Wincon (z.B. Celestial Colonnade) und Länder die anderen 3 Kategorien unterstützen wie Castle Vantress und Karakas.

Grobe Spielprinzipien eines Control Decks
Natürlich spielt sich jedes Control Deck anders aber es gibt dann doch Prinzipien die sich verallgemeinern lassen:

-Gennerell gilt die Deviese: abwarten! Du musst nichts machen solange dein Gegner nichts schlimmes Spielt.

-Wenn ein Gegner dann etwas spielt muss man abwägen wie groß die Bedrohung ist und was für Karten man auf der Hand hat. Spielt der Gegner viele kleine Kreaturen macht es vieleicht weniger Sinn sie alle zu countern oder einzeln zu zerstören. In solchen Situationen sollte man versuchen ein Massremoval zu finden. Spielt der Gegner aber eine große Kreatur, etc. Braucht man dafür kein massremoval benutzen.

-Permanents mit guten enter the Batlefield effekten sollten gennerell gecountert werden damit dieser Effekt gar nicht erst ausgelöst wird.

-Solange du im Zug deines Gegners spielen kannst ist das gut. Wenn ungetappte Länder hast wärend er etwas spielt, weis er nie ob du damit interagieren kannst oder nicht.

-Sei nicht zu hastig deine Winncondition auszuspielen, du hast Zeit! Ein guter moment deine Wincondition zu spielen ist wenn du entweder trotzdem noch genug ungetappte länder hast um mit den ZAubersprüchen deines Gegners zu interagieren, oder es nicht schlimm ist dazu nicht in der Lage zu sein.

Es das sind natürlich nur einige wenige der Sachen auf die man beim Control spielen achten muss aber hier gilt learning by doing ;)

Abschließendes Wort
Vielen vortgeschrittenen Spielern mag das teilweise vieleicht zu oberflächlich sein, aber diese Übersicht ist auch nur für die Gedacht die sich damit noch nicht auseinandergesetzt haben. Sollte Nachfrage bestehen mal ein Guide für META Controll Decks zu lesen kann ich aber auch gerne welche schreiben :) Allen neuen Spielern würde ich trotzdem einfach mal empfehlen diesen archtype auszuprobieren. Lasst euch nicht von grießgrämigen controlhassern einschüchtern ;D .

« Modifié: Juillet 16, 2020, 07:36:06 pm par Mc.V »

MagicLars89

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Re: Control Decks - eine Übersicht für Beginner
« Réponse #1 le: Mai 04, 2021, 03:23:46 pm »
Hallo Mc.V!

Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist, wollte ich einmal was dazu sagen.

Danke, dass du dir überhaupt Zeit genommen hast so eine ausführliche Beschreibung zu erstellen. Sicherlich hat diese vielen Anfängern geholfen. Deshalb finde ich es schade, dass sich dazu keiner gemeldet hat.

Danke!
Magie ist gleich Wille mal Vorstellung minus Zweifel.

- Andreas Tenzer

BoBWiz

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Re: Control Decks - eine Übersicht für Beginner
« Réponse #2 le: Mai 05, 2021, 12:36:59 pm »
Ich ergänze bzw. spezifiziere mal ein wenig:

Unter Control (Kontrolle) wird verstanden: das Board (Spielfeld) zu kontrollieren! Wenn Du die Kontrolle über die bleibenden Karten des Gegners hast, hast Du die Kontrolle über das Spiel. Das ist mit Control gemeint. Um die Kontrolle zu haben oder zu erlangen, werden Remouvals, Counter oder Discard benötigt. Im Grunde besteht so ein Control-Deck aus nichts anderem.

Geduld und jede Runde ein Land spielen sind der Schlüssel zum Erfolg.
Es kann für den Control-Spieler naherzu langweilig sein, jede Runde nur ein Land auszulegen und die Runde abzugeben. Das ist jedoch die Spielweise.

Einzige Auflockerung diesbezüglich ist das Kartenziehen, bzw. selektieren. Neben Ländern (überdurchschnittlich viele) und Interaktion, sollte es eine gewisse Kontrolle über das eigene Deck mittels Selektion und Kartenziehen geben, um zu gewährleisten, dass man immer ein Land pro Runde spielen kann und die richtige Antwort für Karten des Gegners hat oder bekommt.

Bei der Interaktion mit den gegnerischen Karten wird meistens 1 zu 1 getauscht. Mein Remouval zerstört eine bleibende Karte. Mein Neutralisationszauber neutralisiert einen gegnerischen Zauber usw. usf. Durch den erhöhten Anteil Kartenziehen bei einem Kontroll-Deck wird bald der Punkt erreicht sein, wo der Gegner nur noch "vom Deck" spielen muss. D.h. er hat keine Handkarten mehr, da mit allen interagiert wurde auf die eine oder andere Weise. Der Kontroll-Spieler hat aber noch Karten und kann mit dieser einen Karte pro Runde meistens problemlos interagieren.
Ist dieser Punkt im Spiel erreicht, hat der Kontroll-Spieler gewonnen und muss nur noch seine Wincon (Gewinnbedingung) spielen und das Spiel beenden.

Lebenspunkte sind eine Ressource, um sich Zeit zu kaufen! Grade bei Anfängern sind Lebenspunkte immer "heilig" und werden sparsam "gebraucht". Am Ende ist es aber egal ob man mit einem oder 20 Lebenspunkten gewinnt.

beste Grüße an alle Kontroller :)

BoBWiz

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Re: Control Decks - eine Übersicht für Beginner
« Réponse #3 le: Mai 05, 2021, 02:36:08 pm »
Nicht mehr ganz aktuell, für mich aber eines der eindrücklichsten Control vs Aggro - Matches. Floch's Deck finde ich einfach phänomenal, auch und grade weil es Standard war zu der zeit und immer noch gut ist.

https://www.youtube.com/watch?v=M8vq7GxCg2o